Tom Liehr: Sommerhit

Zum Buch

Als Republikflüchtling hat der dicke Falk Lutter fast alles verloren. Seine Schwester und sein Vater sind in der DDR zurückgeblieben, genauso seine Freunde. Doch statt einer großen "Befreiung" hält Westberlin noch mehr Schwierigkeiten für ihn bereit. Die Direktorin des Gymnasiums lässt ihn die 8. Klasse wiederholen und seine Mitschüler hänseln ihn. So wirklich Anschluss findet er nicht und so muss er sich den Außenseitern anschließen.

Eine entscheidende Wende findet Falks Leben auf der Abschlussfahrt seines Abiturjahrgangs. Ein Toter und die Abschlussklasse werden ihn sein Leben lang nicht mehr loslassen. Als er das Schweigen über die Ereignisse der Fahrt brechen will, zerschneidet man ihm mit Rasierklingen das Gesicht. Er büßt einen Teil seiner Mimik ein. Nun beginnt er Sport zu machen, lernt Gitarre spielen und trifft irgendwann Minka.

Mit ihr erhält er Zutritt zum Musikgeschäft und er beginnt allein zu arbeiten. Zur Zeit des Mauerfalls ist er auf Tournee. Mutter und Vater treffen sich nach Jahren der Trennung und die Suche nach der verschollenen Schwester beginnt.

Mein Fazit

Das Buch liest sich gut und flüssig. Am Abend schafft man schon mal 100 Seiten, da Tom Liehr die Spannungskurve konstant hochzuhalten versteht. Wem Bücher gefallen, auf denen der Protagonist auf Reisen geht, sich verwirklicht und dann wieder in die Heimat zurückkehrt, der ist hiermit gut bedient.


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