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Autorenporträts
Lucas Bloom: Ich, Elias
Zum Buch
Der Inhalt ist schnell wiedergegeben. Das Buch behandelt den 15-jährigen Elias. Der hat die typischen Sorgen aller Jugendlichen: Alkohol, die erste Freundin, Sex. Seine Mutter ist verantwortlich für diverse peinliche Situationen und zu dem auch noch Lehrerin. Elias wäre eigentlich viel lieber wie sein Freund Jesko. Der ist nämlich beliebt bei den Mädels und jagt von Einer zur Anderen.
Doch eines Tages lernt Elias Zoe kennen, verliebt sich und alle Sorgen sind vergessen. Die Beiden reden stundenlang miteinander und treffen sich hauptsächlich bei ihm zu Hause. Bald kommt auch heraus warum: Zoe´s Vater ist Alkoholiker und sie wohnt auch nicht in einer Villa, sondern in einer einfachen Hochhaussiedlung. Als Elias dass herausfindet regiert Zoe zu nächst abweisend, doch nach 3 Tagen ist diese erste kleine Krise überstanden.
Doch es kommt, wie es kommen muss. Als Elias auf Klassenfahrt mit der schönen Julia am Strand entlangschlendert, wird er doch prompt von ihr entjungfert. Enttäuscht von seinem ersten Mal, holt ihn die Realität rasch ein. Erst jetzt wird ihm wirklich bewusst, dass er Zoe soeben betrogen hat und er bereut es. Daheim macht er sich deswegen Sorgen und spricht mit seinem Freund Jesko darüber. Der rät ihm(naürlich) dazu die Sache auf sich beruhen zu lassen und Zoe nichts zu erzählen.
Dabei bleibt es vorerst. Elias und Zoe schlafen wenige Wochen das erste Mal miteinander und kommen sich auch sonst näher. In dieser Zeit vergisst Elias was passiert ist. Doch auf der Schuljahresabschlussparty erfährt er durch Jesko, Julia´s Freund habe die Sache herausbekommen und wolle ihn nun zusammenschlagen. Etwas später, Elias schaut Zoe beim Tanzen zu, wird er plötzlich niedergeschlagen und übel zugerichtet. Dabei kommt natürlich heraus, was passiert ist.
Zoe und auch Elias bricht es das Herz. Erst Monate später und nach vielen Kontaktversuchen treffen sich die Beiden. Sie wissen, dass es so bald nicht so werden wird wie früher, doch sie spüren, dass da noch Liebe ist. Als sich die beiden auf den Weg nach Hause machen, wird Zoe von einem roten Golf erfasst...
Mein Fazit
Besonders überraschend war das Ende. Wirklich überraschend... Der Rest des Buches kam mir leider aus unzähligen Filmen und Büchern bekannt vor, sodass man sich einiges bereits denken konnte. Ich empfand das Erzähltempo des Autor´s als ziemlich schnell. Wahrscheinlich nicht zuletzt wegen der ungewöhnlich großen Anzahl an Kapiteln(41 auf 126 Seiten), hatte man das Gefühl man rast wie in einer Achterbahn von einem Thema zum nächsten.
Trotzdem mir einige Situationen bekannt vorkamen, waren sie zum Teil sehr amüsant dargestellt. Besonders interessant, wie zuvor schon erwähnt, war das Ende. Sehr ungewöhnlich, aber das gibt der ganzen Story nochmal einen leicht anderen Anstrich, gegenüber der anderen Bücher dieser Sorte. Sicherlich eine inteerssante Lektüre für Jugendliche in dem selben Alter.