Jonathan S. Foer: Alles ist erleuchet

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Womit beschäftigt sich das bereits 2003 erschienene Buch Alles ist erleuchtet? Etwa mit der Suche eines jungen Mannes nach seinen Wurzeln? Oder mit der Geschichte einer Kleinstadt, die während des zweiten Weltkriegs von den Nazis entvölkert wird? In jedem Fall geht es um einen jungen Amerikaner der in die Ukraine reist. Dort versucht er mithilfe seines ebenso jungen Reiseführers Alex und dessen Großvater, eine Frau zu finden, die angeblich seinen Großvater gerettet haben soll.

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Vor allem die Briefe des jungen Ukrainers an den Amerikaner sind aufgrund des schlechten Englisches besonders amüsant. Im Vergleich zu anderen Büchern hatte ich hier nicht das Gefühl, dass sich eine gewisse Art von Spannung aufbaut. Vielmehr ist die Verbindung einer interessanten Handlung mit einer handvoll Humor der Ersatz für den sonst so üblichen Sog der Spannung. Man könnte argumentieren, es handele sich hierbei doch um Spannung, dem möchte ich allerdings widersprechen. Zweifelsfrei baut sich eine Art von Spannung auf, aber nicht im gewohnten Sinne, dass man liest und sich z.B. fragt: "Wer ist der Mörder?" oder "Findet er die verschwundene Person?".

Sprachlich empfand ich das Buch nicht als außergewöhnlich. Die Aufteilung von Vergangenheit und Gegenwart sorgte bei mir Anfangs für etwas Enttäuschung. Die "Handlung der Vergangenheit" startet im 18. Jhr., was ich mir anders erhofft hatte. Allerdings schreitet dieser Handlungsstrang relativ schnell voran, sodass ich mich in einer wesentlich interessanteren Zeit wiederfand.

Wem würde ich das Buch empfehlen? Allen die sich ein bisschen für WK II interessieren oder durch den Klappentext neugierig geworden sind. ;)


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