Bücherregal
Autorenporträts
Jonas T. Bengtsson: Submarino
Zum Buch:
Eigentlich ist es schade, überhaupt irgendetwas über den Inhalt dieses Buches zu schreiben. Vor allem aufgrund dessen, weil es von den Überraschungen und unberechenbaren Handlungen der Protagonisten lebt. Soviel kann man aber verraten. Zwei Brüder, deren Kindheit alles andere als gut war, sind auf der Suche nach ihrem Platz im Leben. Der eine scheint unterschiedlicher als der andere. Beide haben kaum Kontakt zueinander und ein Leben wie es unterschiedlicher nicht sein könnte.
Der Eine muss zusehen, wie er sich und seinen Sohn durchbringt, zumal er dem Heroin verfallen ist. Der Andere versucht sich an einem ruhigen Leben mit einer Menge Alkohol. Doch als die Mutter stirbt, kommen nicht nur alte Erinnerungen wieder hoch, sondern auch eine Menge Geld, was vor allem dem kleinem Bruder zu gute kommt...
Mein Fazit:
Grandios und spannend geschriebene Geschichte. Ich habe selten ein Buch so schnell gelesen. Die Sprache ist direkt und schönt, ebenso wie die Handlung, nichts. Auch ein Grund für mich zu "warnen": nichts für schwache Nerven. Der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund. Da fliegen schon mal Zähne durch die Gegend und auch wenn es ums Thema Drogen geht, scheint er sich auszukennen. Ansonsten darf man den Versprechungen des Covers in diesem Fall einmal glauben schenken!