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Autorenporträts
Günter Grass: Die Blechtrommel
Zum Buch
Im Mittelpunkt dieses Romans steht Oskar. Bei seiner Geburt verspricht ihm seine Mutter eine Blechtrommel zum dritten Geburtstag. Mit Erhalt dieser, beschließt er seinen Wachstumsstopp. Auf Grund seiner Stimme ist Oskar in der Lage Glas zu zersingen und nutzt diese Gabe eine zeitlang in dunklen Hauseingängen, um des Nachts unschuldige Passanten zum Diebstahl zu verführen, indem er kleine Löcher in Schaufenster singt.
Mit Lehrern und Schülern kommt Oskar nicht zu recht. Deshalb unterrichtet ihn eine Nachbarin. Seine Liebsten und Einzigsten Autoren sind dabei Rasputin und Goethe. Während eines Spazierganges mit seinen Eltern und einem engen Freund der Familie, beobachten die Vier einen Mann beim Aalangeln mit einem Pferdekopf. Bei diesem Anblick wird Oskar´s Mutter schlecht und sie muss sich übergeben. In den folgenden Wochen verschlechtert sich ihr Zustand und letztendlich stirbt sie.
Dies ist nur eine der zahlreichen Begegnungen und Ereignisse, die in diesem Buch gezeigt werden. Auch deshalb, möchte ich an dieser Stelle nicht weiter auf den komplexen und verworrenen Inhalt eingehen.
Mein Fazit
Trotz der umfangreichen Handlung behält man die gesamte Story hindurch den Überblick. Auf jedenfall ist das Buch voller Abwechslung und bietet einen interessanten Blick auf das Leben eines etwas anderen Menschen. Dennoch liest es sich nicht immer flüssig und mit seinen gut 779 Seiten erfordert es an manchen Stellen ein wenig Geduld.
Leider hatte ich ein paar Mal Verständnisprobleme, da Grass Alles in zweideutige Anspielungen gehüllt hat. Der Gesamteindruck ist jedoch positiv. Empfehlen würde ich es nicht Jedem. Der geschichtliche Kontext der Handlung macht das Buch zwar besonders wertvoll, ist aber nicht für Jederman interessant.