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Autorenporträts
Alfred Döblin: Die Ermordung einer Butterblume und andere Erzählungen
Zum Buch
Alfred Döblin berichtet in seinen Erzählungen über außergewöhnliche Menschen. Da wäre zum Beispiel die junge Tänzerin welche schwer erkrankt, sich letztlich selbst umbringt, weil sie sich nicht mehr zurecht findet. Oder Mike Bondi die Helferin des Todes.
Auch die Titelstory "Die Ermordung einer Butterblume" erzählt von einem Menschen, welcher nach dem grausamen Abmetzeln einer Butterblume Gewissenbisse bekommt und beginnt ihr zu opfern. Erst will er sie beerdigen später richtet er ihr sogar ein Konto ein. Dabei trägt er mit der Butterblume, von der er sich nebenbei verfolgt fühlt, scheinbar einen Kampf aus. Zum Schluss pflanzt er, als Andenken an die getötete, sogar noch eine Butterblume in einen goldenen Topf. Enden tut der Spuk mit dem wegschmeißen des Topfes durch die Haushälterin.
Insgesamt haben alle Geschichten eins gemeinsam: Die ungewöhnliche Erzählweise des expressionistischen Schriftstellers Alfred Döblin.
Mein Fazit
Ein gutes Buch für alle die mal etwas Neues probieren wollen oder den Expressionismus schon lieb gewonnen haben. Gerade die Ausdrucksweise, welche den Expressionismus kennzeichnet, ist eine angenehme Abwechslung gegenüber der modernen Literatur.